Freitag, 17.08.2018 17:10 Uhr

Kellerbrand mit vier Verletzten

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen Düsseldorf, 13.06.2018, 20:12 Uhr
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Symbolbild Atemschutz
Symbolbild Atemschutz  Bild: Klaus Köhnen

Düsseldorf [ENA] Am Dienstagabend (12. Juni 2018) kam es gegen 21.15 Uhr, aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus. Dabei erlitten vier Hausbewohner eine Rauchgasvergiftung und mussten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert werden.

Über die Notrufnummer 112 meldeten Bewohner eines Hauses, der Feuerwehr Düsseldorf einen Kellerbrand in Urdenbach. Sofort alarmierte der Leitstellendisponent Einsatzkräfte mehrere Feuerwachen in den Düsseldorfer Süden. Die Anfahrt der Kräfte wurde durch falsch geparkte Fahrzeuge behindert. Sehr zum Ärger der Maschinisten (Fahrer) der Fahrzeuge mussten sie aufwendig rangieren um den Einsatzort zu erreichen.

Falsch geparkte Fahrzeuge behindern Einsatz der Feuerwehr

Die Einsatzkräfte konnten nur verzögert den Einsatzort erreichen. An mehreren Stellen standen Fahrzeuge im Kurveninneren von Kreuzungen und ein Weiterkommen war nur nach mehrmaligem zurücksetzten möglich. Vor allem in den Kreuzungsbereichen Flößerstraße und Bockhackstraße sowie Kettelerstraße und Franz-Hitze-Straße verloren die Einsatzkräfte wertvolle Zeit, sodass erst nach rund elf Minuten das erste Einsatzfahrzeug die gemeldete Adresse erreichte. Die Feuerwehr weist nochmals daraufhin, das beim Parken auch zu bedenken ist, daß die Feuerwehrfahrzeuge wesentlich größer als ein PKW sind und daher mehr Platz benötigen.

Die Bewohner, des vom Feuer betroffenen Hauses, verhielten sich dagegen vorbildlich. Sie informierte die Feuerwehrmänner darüber, dass sich niemand mehr im Haus aufhielt und übergaben die Schlüssel zum Gebäude direkt dem Einsatzleiter. Allerdings erlitten vier Bewohner beim Versuch sich aus dem verrauchten Gebäude zu retten eine Rauchgasvergiftung. Der städtische Rettungsdienst behandelte diese vor Ort und transportierte sie anschließend in ein nahe gelegenes Krankenhaus - Lebensgefahr bestand nicht.

Die anschließenden Nachlösch- und Lüftungsarbeiten gestalteten sich als sehr personalintensiv. Um alle Glutnester im Keller abzulöschen, waren insgesamt sechs Einsatztrupps notwendig. Da alle Wohnungen des Mehrfamilienhauses vom Rauch beaufschlagt waren, mussten mehrere Hochleistungslüfter eingesetzt werden. Mitarbeiter der Stadtwerke Düsseldorf trennten das komplette Gebäude von der städtischen Strom- und Gasversorgung, da durch das Brandereignis die Hausinstallation stark beschädigt war.

Das Gebäude ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar, die restlichen Bewohner kamen die Nacht über bei Freunden und Bekannten unter. Die Brandursache ist bislang unklar. Im Einsatz waren insgesamt 40 Einsatzkräfte der Feuerwachen Frankfurter Straße, Werstener Feld, der Freiwilligen Feuerwehr Garath sowie der städtische Rettungsdienst - sie kehrten nach zweieinhalb Stunden zu ihren Wachen zurück. Die genaue Schadenshöhe ist nicht bekannt.

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